Aufruf zur Desinvestition

UBS: AUS ELBIT DEINVESTIEREN
Keine Profite mit Kriegsverbrechen

Seit Beginn der israelischen Militäroffensive in Gaza, die inzwischen weltweit als Völkermord anerkannt wird, hat die UBS ihre Investitionen in den wichtigsten Waffenlieferanten Israels, Elbit Systems, massiv erhöht: um ganze 875 % allein im ersten Quartal 2024. Während den folgenden fünf Quartalen, von März 2024 bis Juni 2025, hat die UBS ihre Anleihen nochmals vervielfacht. Am 30. Juni 2025 wurden die Anleihen der grössten Privatbank der Welt auf 75 Millionen US-Dollar geschätzt.

Elbit liefert 85 % der Drohnen und Kleinkalibermunition an die israelische Armee. Die Waffen sind für die urbane Kriegsführung konzipiert und werden als „kampferprobt“ vermarktet. Konkret heisst das, dass sie an Palästinenser*innen getestet wurden. Elbit’s Waffen tragen zur Massenvernichtung im Gazastreifen bei, wo nach Angaben der UNO über 70 % der Getöteten Frauen und Kinder sind. Jede Bombe, die abgeworfen wird, bedeutet einen Gewinn für die Aktionär*innen der UBS.

Die UBS behauptet, sich für die Menschenrechte einzusetzen. Gleichzeitig finanziert sie wissentlich eine Militärindustrie, die für Kriegsverbrechen, Apartheid und Völkermord verantwortlich ist. Elbit spielt nicht nur eine zentrale Rolle bei der Zerstörung des Gazastreifens, sondern auch bei der Aufrechterhaltung des israelischen Apartheidsystems in Form von Überwachung und Unterdrückung im Westjordanland.

Nach internationalem Recht haben Unternehmen dieselben Verpflichtungen wie Staaten, nämlich jede Unterstützung eines Völkermords einzustellen und alle Beziehungen zu Körperschaften abzubrechen, die an Israels illegaler Präsenz in besetzten palästinensischen Gebieten beteiligt sind. Am 26. Januar 2024 entschied der Internationale Gerichtshof (IGH), dass im Gazastreifen die reale und unmittelbare Gefahr eines Völkermordes besteht. Institutionen, die durch finanzielle oder materielle Unterstützung daran beteiligt sind, können strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Die Schweiz ist Depositarstaat der Vierten Genfer Konvention, die dem Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg dienen soll. Die Tatsache, dass die grösste Schweizer Bank Waffen finanziert, die bei diesen Verbrechen eingesetzt werden, ist nicht nur eine Schande für das Land, sondern auch ein rechtliches und moralisches Versagen.

Deshalb fordern wir:

  • von der UBS, dass sie sich von Elbit und allen anderen in Kriegsverbrechen verwickelten Waffenherstellern trennt.

  • von der UBS, dass sie generell das Völkerrecht einhält und namentlich auf alle Investitionen verzichtet, die die Besatzung und den Völkermord in Palästina unterstützen.

  • von der Zivilgesellschaft, dass sie Druck auf die UBS ausübt und entsprechende Massnahmen ergreift: Senden Sie Briefe an die UBS mit der Aufforderung, sich von Elbit zu trennen; lösen Sie Ihr Konto bei der UBS auf; boykottieren Sie von der UBS gesponserte Veranstaltungen; helfen Sie mit, das Wissen über die Komplizenschaft der UBS so weit wie möglich zu verbreiten.

Handlungsaufruf

Wie handeln?

Wie die meisten Akteure in der Finanzwelt ist auch das Handeln von UBS vom Profit geleitet. Es liegt daher an uns, dafür zu sorgen, dass es für UBS teuer wird, einen Genozid zu finanzieren. Dafür haben wir drei zentrale Hebel identifiziert, an denen Sie auf individueller Ebene ansetzen können:

Mach mit

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Datenschutzerklärung

Gemeinsam stellen wir uns gegen Kriegsverbrechen und fordern Verantwortung von denen, die daran verdienen.